Disziplin? Reden wir doch erstmal über Zuverlässigkeit sich selbst gegenüber.

Besser die Praline in der Hand als die Torte auf dem Dach

Ich stelle mir den Pomodoro-Wecker: 25 Minuten, so habe ich mir vorgenommen, will ich konzentriert arbeiten. Danach darf ich zur Belohnung fünf Minuten Pause machen: auf Facebook gucken oder auf Twitter, vielleicht zum Gehirnlüften eine kleine Zeichnung machen oder einen kurzen Schwatz mit einer Bürokollegin halten.

Der Wecker klingelt. Die 25 Minuten sind um. Und ich? Ich denke: Ach was, 25 Minuten sind doch gar nichts! Ich mache einfach weiter, jetzt, wo ich schon mal drin bin. Pause machen kann ich auch später noch.

Szenenwechsel. Vor mir liegt eine Aufgabe mit großem Prokrastinationspotenzial: Weiterlesen

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Plusquamperfekt Konjunktiv. Oder: Das Paradies für von Aufschieberitis betroffene Menschen

Einmal im Jahr wird im Texttreff, dem Netzwerk wortstarker Frauen, gewichtelt. Dann beschenken sich die bloggenden Mitglieder gegenseitig mit Blogbeiträgen – so werden alle Blogs bunter und spannender. Diesmal hat mir Texthandwerkerin Maria Al-Mana einen Artikel geschrieben. Oder sollte ich sagen, sie hat ihn schreiben lassen? Denn hier spricht ein Wichtel (eine Wichteline?), der oder die sich die seltsame Spezies der prokrastinierenden Menschen ganz genau betrachtet. Vielen Dank, liebe Wichteline!

Blogwichtel
Foto: Maria Al-Mana

Ich bin ein Wichtel. Und will jetzt was über die Aufschieberitits bei den Menschen schreiben. Kann mir das zwar gar nicht so recht vorstellen … Aber, naja. Wär doch gelacht, wenn ich das jetzt nicht hinkriegen würde!

Hä? Warum sind mir da jetzt so viele äääs und üüüs reingerutscht?! Ich sag ja sonst nie „Äh!“ Ich mach einfach. So sind wir Wichtel. Menschen allerdings nicht. Die schieben gern auf. Und sagen „Äh“. Und noch mal „ä“. Weiterlesen

Von guten und schlechten Zeiten

Eltern kennen den Spruch: „Es ist nur eine Phase. Das geht vorbei.“ Und weißt du was? Ich finde ihn auch bei der Betrachtung meiner inneren Dreijährigen hilfreich, wenn sie mal wieder trotzt und sich weigert und aufschiebt.

Wetterhäuschen mit Regenschirmmann

Denn der Drang zur Prokrastination kommt in Schüben; bei mir jedenfalls. Er ist keineswegs immer gleich stark. Es gibt Zeiten, in denen ich konzentriert ein Päckchen nach dem anderen wegarbeite. Weiterlesen

Fortschritte sichtbar machen: Von Fleißkärtchen, Stempeln und Häkchen

Wie isst man einen Elefanten? Scheibchen für Scheibchen.

Elefant mit Feldern zum Abhaken

So weit nichts Neues: Wie wichtig es ist, große Aufgaben in viele kleine, machbare Teilschritte zu zerlegen, um nicht von vornherein angesichts eines riesigen Bergs (bzw. Elefanten) das Handtuch (bzw. Besteck) zu werfen, das haben vermutlich alle Aufschieber_innen schon mal gehört.

Aber wie merkt man eigentlich, wie weit man schon gekommen ist? Weiterlesen

Erfahrungen: Von externen Zwängen und kleinen Schritten

Kleine Schritte Fußabdrücke

Annette Lindstädt kenne ich aus meinem Textfrauennetzwerk, dem Texttreff. Und ehrlich gesagt wäre sie mir zum Thema Aufschieben keineswegs als Erstes eingefallen, denn ich kenne Annette als zupackende Macherin – in ihrem Beruf als Texterin für Corporate Publishing, Werbung und PR genau wie als Workshopleiterin und beim Netzwerken. Aber guckt man sich ihr Blog einmal näher an, dann merkt man, dass sie sich – wie sehr viele Selbstständige – immer wieder auch mit dem Prokrastinieren auseinandersetzt. Oder besser, mit der Frage: Wie kann ich produktiver arbeiten?

Neulich verriet sie bei einer Diskussion, ihr Prokrastinationsproblem hätte sich quasi in Luft aufgelöst. Oho – aha? Klar, dass ich sie in dieser Rubrik zu Wort kommen lassen musste. Danke, dass du deine Erfahrungen hier teilst, Annette!

Externe Zwänge, kleine Schritte, Routine und cool bleiben

… auf diesen Nenner kann ich meine Strategien gegen das Aufschieben bringen. Nun ist es nicht so, dass ich gar nicht mehr prokrastiniere. Aber es ist im Vergleich zu früher deutlich besser geworden. Einige Faktoren haben dazu beigetragen: Weiterlesen

Monatsimpuls September: Schön Pause machen

Pausen machen

Huch, schon September! Dabei war doch gerade noch … Sommerurlaub, Osterglockenzeit, Weihnachten. Gut, den Rest des Sermons über die dahinrasende Zeit denkst du dir jetzt am besten selbst, denn ich bin dir noch den Bericht schuldig, ob und wie ich meinem inneren Schweinehund im August regelmäßig die Temperatur gemessen habe. Und danach gibt’s den neuen Monatsimpuls für September – machst du mit? Weiterlesen